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29. Nov, 2017

...in gut 4 Wochen ist Weihnachten; Hilfe wo rennt die Zeit hin! Geht es euch nicht auch so; eine Woche jagt die nächste. Mit (kleinen) Kindern gehen die Tage noch einmal viel schneller. Kaum gefrühstückt, angezogen und die Zähne geputzt. Danach kurz raus in den Schnee, und schon steht bereits wieder kochen und Mittagessen auf dem Programm.

Vor einem Jahr war alles ganz anders....Laaaaangeweile aushalten, etwas ganz schlimmes für mich! Der kleine Bauchbewohner hat sich im Verlauf der Wochen im Spital immer wieder angekündigt. Mehrmals wurde ich von der Station auf die Gebärabteilung verlegt. Aber der kleine Mann hat es sich jedes Mal noch einmal anders überlegt. Eigentlich absolut richtig, den wir waren noch weit vom eigentlichen Geburtstermin entfernt in der 32./33. Schwangerschaftswoche.

Wenn ich so zurück denke, habe ich aus dieser Langeweile heraus sehr viel neues gelernt. Ich bin geduldiger geworden, geduldiger vorallem mit mir. Gegenüber meinen Kindern wahr/bin ich viel geduldiger, aber mein eigenes Level war immer sehr tief.

Ich habe gelernt viel mehr in mich hinein zu hören, mich zu spüren und zu entschleunigen. Ja es hatte durchaus sein gutes, diese 5 Wochen rumliegen. Gerade in dieser Zeit ist es umso wichtiger, dass wir uns in der Hektik nicht verlieren. Täglich etwas Zeit für sich einplanen, einfach mal 10 Minuten da liegen und sich spüren tut unheimlich gut, und gibt einem wieder die Power für den Rest des Tages.

 

5. Nov, 2017

...vor genau einem Jahr hat sich mein Traum, mein viertes und letztes Baby ganz natürlich (Zuhause) zu gebären in Luft aufgelöst. Tage zuvor war ich noch bei meinem Mental Coach Nicole Regli zum refresh. Danach fühlte ich mich so fit und stark, dass ich mir sogar eine Hausgeburt hätte vorstellen können. Doch eine fiese Grippe zwang mich in die Knie, die Folge; vorzeitiger Blasenriss und stark verkürzter Gebärmutterhals. Es folgten Wochen des liegens und ausharren im Spital. Mein so schönes Zuhause in den Bergen stand mir im Wege, dass ein nach Hause gehen vor der Geburt nicht mehr in Frage kam.

Nun musste ich an Plan B arbeiten, stark bleiben, nicht verzweifeln, für mein Baby im Bauch, und für meine Familie zu Hause. Intensiv habe ich mit der Geburts CD gearbeitet und mich auf diese "Wende" eingestellt. Gespräche mit lieben Hebammen, Musiktherapie und die Verbindung nach Innen haben mir geholfen weiterhin daran zu glauben, dass die Geburt auch hier, in einem mir fremden Spital, sanft und voller Vertrauen in mich und mein Baby sein wird.